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Cluj-Napoca – Sibiu

Diesmal wurden wir in englischen Lauten geweckt – so dachten wir zumindest am Anfang, wie sich jedoch bei genauerem Hinhoeren herausstellte, waren das Schweizer die lauthals ueber das Aufbrechen von Schloessern etc. palaverten. Nach der Dusche gab es diesmal richtiges Fruehstueck, im Detail – Kaffe schwarz, geroestetes Brot (die Reste vom Vortag) sowie Marmelade. Nicht zu vergessen: My lovely Fanta Pink!

Nach dem Bezahlen der Betten riefen wir uns ein Taxi – was wir aber nicht bedacht hatten, war dass in Rumaenien heute erster Schultag sowie um diese Zeit (gegen 10.15 Uhr) auch die alltaegliche Rushhour war – naja zumindest unseren Taxifahrer hats gefreut und den einen Euro mehr konnten wir auch noch verschmerzen.

Am Busbahnhof angekommen, besser gesagt Busparkplatz, denn es standen die Busse in Reih und Glied hinter- und voreinander, mussten wir somit erstmal unseren richtigen Bus nach Sibiu herauspicken. Nach kurzer Suche gelang uns dies auch. Und abermals ueberrschte mich die englisch sprechende Ticketverkaeuferin (so viel fremdsprachenfaehigkeiten war ich eigentlich auch aus dem „checker-Trip“ nicht gewohnt!), denn sie erwaehnte von selbst die Rabattmoeglichkeiten fuer uns Studenten – somit gabs 20% Rabatt auf den schon billigen Tarif.

Die Fahrt im eigentlichen sollte in etwa 3h 45 min dauern – unser Busfahrer haette uns auch in der Haelfte nach Sibiu bringen koennen – oder in den Tod (ich sag nur Italian Style!!!). Er wurde nur von entgegenkommenden Autos (z.B. wollte er mit dem Bus einen ungefaehr 5kmh langsameren LKW an einem Anstieg mit Gegenverkehr ueberholen, fast bis zum unvermeintlichen Zusammenstoss!) und den innerstaedtichen Staus gebremst.

Zumindest heil kamen wir in Sibiu an, die Stadt begruesste uns zwar mit Wohlfuehltemperatur, aber irgendwie wollte sie micht auch gleich wieder loswerden – erst tauschte ich mein Geld mit 16% Commision (Ich Depp! – Vorher mal auf die Schilder achten!) und dann pinkelt mir auch noch so nen Strassenkoeter ab meinen Trekkingrucksack, als wir gemuetlich im Cafe sagen – Drecksvieh …

Immerhin trafen wir Kathleen (war ja auch vorher so abgesprochen), welche ja zur Zeit ein Praktikum bei der Hermanstaedter Zeitung absolviert. Ihr erster „Auftrag“ sollte sie gleich gleich heute noch nach Vama Veche am Schwarzen Meer fuehren, genauer gesagt zum „Stufstock Festival“. Tja wie sich wenig spaeter herrausstellte war dieses Festival genau einen Monat eher gewesen – … war ja zum Glueck nicht unser Problem! 😉 ).

Zumindest fuehrte uns diese Tatsache (und auch die mittlerweile gekauften Tickets!), sowie die teuren Hostelpreise (Randinfo fuer Checker: Unser Hostel wird gerade renoviert, u.a. gibts dann ne Dusche und ne richtige Kueche – fuer 35 Lei die Nacht) zur Entscheidung den Trip in diesem Dorf zu machen. Auch weil es quasi an der bulgarischen Grenze liegt. Somit werden auch die Ortschaften in den Karparten dann erst auf der Rueckfahrt abgeklappert, zumindest moecht in einmal in die Berge!
Sibiu bei Nacht
Wir haben jetzt gut 8h Verweilzeit in Sibiu und dann geht es per Rapid um 23.43 Uhr erstmal nach Bucuresti Nord, wo wir irgendwann nach 5 Uhr frueh zwischenlanden und dort ebenfalls mit dem Rapid nach Mangalia fahren – Ankunft gegen Mittag. Von dort soll es dann mit dem Maxitaxi nach Vama Veche gehen. Mir ist das eigentlich alles ganz recht, denn im Prinzip kenn ich hier (Sibiu) ja eh schon alles und wir waeren mit diesem Nachthoellentrip auch vor dem Zeitplan – perfekt!

Aber mal sehen, was die Fahrt so fuer Abenteuer fuer uns bereit haelt …

PS: Mal sehen wob wir Jean-Pierre, einen Franzosen wir er im Buche steht, in Istanbul wiedertreffen. Bei so nem netten Kerl waer es auf jedenfall ne feine Sache.

Beitrag abgelegt unter: Backpacking Rumänien Unterwegs

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