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Sibiu – Vama Veche

Im Nachtzug gen Osten
Nun gut, ich will mal die letzten gut 12h Revue passieren lassen. Dazu muesst ihr wissen, dass ich eigentlich alles Tagesberichte ueber den Tag im Schreibblock „live“ mitschreibe, weil ich ja nicht weiss wo es hier mal wieder nen Internetcafe gibt. Spaeter tippe ich das ganze dann nur noch ab. Zurueck zum Thema. Nachdem Kathleen in Sibiu ihre Sachen geholt hatte, gingen wir erstmal zum meinem Stammgriechen (Checker wissen welchen ich meine 😉 ), um uns das letzte mal lecker zu staerken. Danach gings zum Non-Stop Market um unsere Vorraete, respektive Alkoholvorraete kraeftig aufzustocken. Und trotzdem reichten 12 Bier fuer Kathleen und mich nicht fuer die Fahrt nach Bukarest, sodass wir uns noch beim Markus durchschlauchen mussten. Naja immerhin ging die Fahrt (meint 1. Etappe) flotter vorbei als gedacht, obwohl in unserm Abteil Saunafeeling war und auch weil die drei Rumaenen sichtbar „viel Spass“ mit uns nervigen Deutschen hatten …

Planmaessig und mittlerweile schlafgetrunken kamen wir dann in Bucuresti Nord an, wo es galt den richtigen Zug zu finden – unsern Rapid nach Mangalia. Auch fuer deutsche Verhaeltnisse war das total der Luxuszug, denn auch die Toiletten waren piekfein. Zudem waren wir quasi alleine in einem Wagon. So schlief ich dann auch fast die ganze Fahrt bis kurz vor Constanta. Von dort brauchte der Zug noch geschlagene 1,5h fuer nen paar Kilometer bis wir dann sogar vor der offiziellen Ankunftszeit Mangalia erreichten. Dort mussten wir dann ein Maxitax nach Vama Veche erwischen, was man sich etwas abstrus vorstellen kann, da alle so fahren wie sie scheinbar wollen und alle paar Meter Leute ein- und aussteigen – je nach dem wie sie lustig sind.
Alle drei zusammen
In Vama Veche angekommen, man kann sich den Ort vorstellen wie so ne Aussteigersiedlung auf Ibiza – alles mehr oder weniger zusammengeschussterte Huetten, nen paar richtige Haeuser, 3 Tante Emma Laeden und 1,5 Kneipen, alles an einer staubigen Strasse Richtung mit Sichtweite des Meeres gelegen. Das Dorf lag zudem nur 2km von der Grenze Weg, perfekt fuer unser weiteres Vorankommen also!

Wir nahmen wahrscheinlich das einzigste zu dieser Zeit (weil totale Nachsaison!) verfuegbare Zimmer. Nun geben sich hier aber gerade nur nur noch Fuch und Hase die Klinke in die Hand wo angeblich in der Hauptsaison der Baer steppen soll – sehr schwer vorzustellen, nur dt. Doener Hinweisschilder lassen dergleichen vermuten. Somit haben wir auch im Laufe unseres Tages alle offenen Geschaefte durch.
Vama Veche @ Night
Aber immerhin ist es herrlich ruhig , wenn auch der Strand etwas besser gepflegt werden koennte und auch die Strassenkoeter ueberall nerven dann doch schon mit der Zeit. Trotzdem macht sich Urlaubsfeeling (vergleichbar mit dem Mittelmeer!) breit, auch weil man ja am Meer ist und Bulgarien nur noch einen Katzensprung entfernt ;-). Ansonsten ist das Wetter wunderbar, zwar etwas zu windig und das Wasser hat Ostseeteperatur aber ansonsten sehr annehmbar. Letzter Satz des Tages von mir: Jetzt ist Chillout am Strand angesagt, Bier und Wodka warten auf uns im Kuehlschrank…
At the Beach @ Vama Veche
Extraposting von Kathleen:
Der Marco mag anscheinend Rumaenien nicht so (Kommentar von mir: Stimm ja garnicht 😉 ). In Wahrheit ist es eindeutig anhand der geschossenen Bilder zu erkennen, dass in der Hauptsaison hier sehr wohl der Schlumpf abgeht. Und fuer ein kleines Nest wie dieses, waren auch heute vergleichweise viele Leute am Strand. Ausserdem sind die „Strassenkoeter“ herzallerliebst. „Zum Kuscheln“ 😉 Die einzigst murrige andauernd kleffende und Schwaemme zerreissende Toehle ist die in unserer Residenz. Und was ich auch nochmal betonen wollte: Gut meine Organisatorischen Faehigkeiten lassen zu wuenschen uebrig ABER MEIN RUMAENISCH IST TOLL! Man moechte betonen wir souveraen ich die Tickets fuer den Zug fuer die zeit Nachzuegler (Kommentar von mir: also der Markus und icke) kaufen konnte und im ganzen Satz darum bat, dass sie ihre reservierten Plaetze neben mir kriegen. Dafuer kiege ich eindeutig ein wenig Lob! Ja Ja!!! Und jetzt: Guten Appetit und Prost.

Kommentar von mir: Qualitaetsurteil sehr gut – und jetzt Schluss mit dem Rumgeschleime – ich hab hier keinen Bock mehr Seitenweise Text abzutippen … 😉

Beitrag abgelegt unter: Backpacking Rumänien

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