Sofia – Craiova

Heute stand also die mit Abstand bislang laengste Etappe fuer uns an: geplant war das Ziel Timisoara. Und da Morgenluft bekanntlich Gold im Mund hatte, starteten wir nach dem Auf-dem-Knick-Komm-Kaffe puenktlich um 6.30 Uhr ab unserem Hostel. Mit dem Taxi inklusive gute-Laune-Musik gings dann zum Bahnhof. Die naechsten 5h bis nach Vidin durften wir wirklich fantastische Bergtaeler durchfahren, die mich unweigerlich an die Karparten erinnerten.
Standbild
Endlose Weiten durften natuerlich auch nicht fehlen, je naeher wir dem laengsten Fluss Europas kamen:
Landschaft auf dem Weg zur Donau
Gegen 12 Uhr waren wir dann am letzten bulgarischen Ort in der hintersten Ecke Bulgariens angekommen um uns dann mit Hilfe der Faehre nach Rumaenien uebersetzen zu lassen. Per Taxi gings an den einige Kilometer entfernten Faehrhafen.
Nicht mehr weit ...
Dort traf auch gleich nach dem ersten Pausenbier unser Dampfer ein. Gemaechlich landeten wir dann wieder auf rumaenischen Boden, naemlich im Oertchen Calafat.
Donau - Grenye zwischen Rumaenien und Bulgarien
Von dort gings dann Richtung Bahnhof, diesre lag genau hinter einer Roma-Ansiedlung (soweit ersichtlich), sodass bei unserem Anblick gleich eine Herrscharr Kinder auf uns zu kam und uns anbettelte und an den Rucksaecken zerrten. Naja, eine halbe Packung Kaugummis stellte sie dann aber zufrieden und sie vertrollten sich.

Tja, nun standen wir also am Bahnhof und hatten fast kein rumaenisches Geld (von ein paar Lei abgesehen). Also ging ich schnell in die Stadt (bzw. ins Dorfzentrum…) um Geld zu tauschen, waehrendessen Markus aufs Gepaeck aufpasste.

Letztendlich ging es dann fuer uns, kaum war ich wieder mit Kohle eingetroffen, mit dem Highspeedzug namens „Personale“ in 3h ins gut 100km entfernte Craiova.
Klischeebild Rumaenien
Irgendwie war dann heute auch Rumaenien-Klischeetag: erst ein abgemagertes Pferdefuhrwerk am Strassenrand (siehe Bild), dann die Strassenkinder und letztendlich ein korrupter Schaffner, der jeden fuer nen paar Lei mitfahren liess. Achja und nen Schwein im Sack fuhr im Zug natuerlich auch noch mit.



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