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St. Pauli and back …

Mensch Weihnachten, also erstmal allen ein Frohes Fest bevor ich das noch vergesse. Aber nun wieder zurück in die Vergangenheit, zwei Tage zurück erstmal. Mit ein paar Bier und durch einen Döner gestärkt gings nach Pauli, genauer gesagt in den King Calavera, wo das Konzert stattfinden sollte.
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Aber wir waren viel zu früh da, ich dachte schon, oh mein Gott das dauert ja noch ewig, auch weil noch zwei Vorbands auftraten. Doch die Zeit verging wie im Flug, dank Kicker und einem Astra nach dem anderen. Letztendlich kam ich sogar mit Elvis Creep von den Fairies ins Gespräch und erfuhr, dass beide die letzten Tag einen ordentlich übern Durst getrunken hatten und demzufolge leicht fertig aussahen. Aber wenn die Pflicht ruf. Ziemlich netter Typ, der mir dann sogar nen Bier ausgab, als ich ihm erzählte, dass ich nur wegen dem Konzert so einen langen Weg auf mich genommen hab. Auch auf dei Frage am „Merchandising Stand“ (naja nen Tischchen mit CD und Plakaten drauf) ob sie denn nicht Buttons hätten, die sie laut Homepage auch vertreiben, verneinte er mir das, zögerte aber keine Sekunde mir seinen versteckten angepinnten zu geben. Senstionell.
Elvis Creep unmasked!
Dann gings los mit Alarm, aber richtig. Die erste Band, Naomi Sample (Myspace Auftritt), feurte ein rhetorisches und auch optisches Feuerwerk der extraklasse ab – feinster Trash-Electro-Punk. Highlights mit Abstand die Performance zu ihren Song „Niki Lauda“, wo der etwas dicke Sänger mit Mofahelm auf der Theke rumsprang und auf dem Helm eine Feuerwerk abbrannte – zu geil! Weiterer Welthit war die Homage an ihre Heimatstadt Lüneburg – Textausschnitt gefällig? „Und Diskos haben wir auch. Dort kostet das Bier nur vier Euros. Plus zwei Euro Pfand“.
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Nach diesem perfekten Start gings gleich weiter mit dem zweiten Act, denn ich jetzt persönlich aber net so pralle fand. Aber nicht so schlimm, denn danach gings ja los mit dem Mainact:
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Aber leider viel zu kurz. ICh glaub noch nichtmal, dass sie ihr komplettes, ja eher spärliches, Reportoire abfeuerten, denn das Konzert wurde pünktlich 23.30 Uhr beendet. Naja total geil wars ja trotzdem. Doch jetzt startet der Abend/Nacht erst richtig, denn mit meinem Host tingelten wir die szenigsten Punk-Läden Paulis ab, am Ende konnte ich garnicht mehr aufzählen, aber fünf bis sechs Schuppen waren’s bestimmt. Sehr geil, weniger geil das Aufstehen am nächsten Morgen gegen 12 Uhr. Ich musste bzw. wollte ja wieder zurück nach Jena. Also schleunigst nen Kaffe eingeworfen und geduscht, Sachen zusammengeraffelt und aber zur S-Bahn. Dann schnell zum Trampspot gelaufen. Dort hatte ich wie immer Glück, dass dort schon ein Auto stand und mich gleich bis kurz vor Schwerin mitnahm. An einer Raste wollte ich gerade nach einem passenden Auto Ausschau halten, als schon neben mir ein Päarchen hielt und mit mir aufgrund der Kälte Mitleid hatten und mich bis Neuruppin mitnahmen. Dort musste ich mich aber erst durch die Tankstellenbenutzer fragen, denn viele wollten nur nach Berlin oder kamen aus Dänemark und wollten keine Wort sämtlicher Sprachen verstehen. Letztendlich nahm mich ein Vater, der zu seiner Familie nach Leipzig wollte mit. Er lies mich dann am Rasthof Köckern raus, wo an der nächsten Zapfsäule schon ein Auto mit Ilmenauer Kennzeichen stand. Diese Chance nutzte ich natürlich gleich und der Student nahm mich bis Jena-Lobeda mit. Dort stand dann auch gleich die Strassenbahn in die Stadt und der Trip hatte „endlich“ ein Ende. Netterweise teilte dann noch meine Mitbewohnerin ihr Abendbrot mit mir, denn ich hatte den ganzen Tag keinen einzigen Bissen gegessen.

Heute geht’s dann auch auf „Druck“ meiner Eltern klassisch mit der Bahn nach Neudietendorf, wo mich dann mein Vater abholt und ich in Ruhe Weihnachten feiere.

FROHES FEST WÜNSCHE ICH EUCH! – MAN SIEHT SICH VIELLEICHT IM RELE …

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