Rostock’s calling

Aufbruchstimmung! Mit der S-Bahn und den eigenen Füßen ging es zum Horner Kreisel – unter „Autostoppern“ DER Trampspot um aus Hamburg weg zu kommen. Diesen Umstand bezeugten auch die zahlreichen Insignen am dicken Pfosten des Autobahnschildes. Die ganzen Inschriften konnte ich mir aber diesmal gar nicht durchlesen, denn schon hielt ein Mädel mit ihrem Käfer an, um mich mitzunehmen. Ihre Eltern verboten ihr in Deutschland zu trampen, sodass sie aus „Trotz“ alle Anhalter mit nimmt. Auch eine Art der elterlichen Rebellion.

Sie brachte mich bis zu einem Parkplatz, der zwar ziemlich verlassen wirkte, aber das abgedrehteste Klo hatte, welches ich bisher auf einem deutschen Rastplatz sah. Bestimmt zehn „Einzelzellen“ mit je einer Toilette waren im Halbkreis um einen großen Platz angeordnet. Sehr ausergewöhnlich und abgefahren. Für ein Photo war es leider schon zu dunkel.

Nunja, allzu lange wollte ich micht dort nun auch wieder nicht aufhalten, sodass mir eine Mitfahrgelegenheit zum nur 5km entfernten „richtigen“ Rastho, mit besseren Chancen, sehr gelegen kam!

Dort wartete ich etwas vor dem Burger King, um dann genau zwei Geschäftsmänner abzupassen, welche mich direkt in Rostock absetzten. Schneller ging es also wirklich nicht.

Noch besser wird vermutlich der Abend verlaufen, denn das Treffen mit Christoph auf dem Weihnachtsmarkt am Freitag ist schon gebongt, und heute Abend steht dann noch eine Party mit meinen Gastgebern Salvo und dessen Freundin Brit an.

Let there be Rock!

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