7 Tage, 7 Nächte

Nach gut einer Woche, so dachte ich mir, könnte man ja mal einen kleinen unvollständigen Rückblick geben. Denn die Arbeit in der Stiftung macht Spass und ist abwechslungsreich, obwohl sie sicherlich noch weitaus abwechslungsreicher wird. Denn Ende nächste Woche geht’s für nach Hannover auf eine „Lehrer-Messe“, um die Angebote der Stiftung und die Möglichkeiten vorzustellen.

Ich schlafe auch immer noch auf einer einfachen Matratze wohingegen das restliche Zimmer fertig möbliert ist. Ich denke aber, auch dieses „Problem“ wird nächstes Wochenende beseitigt.

Soweit so gut. Mittwochabend zog die WG geschlossen zum Mexikaner um einen Trinken zu gehen. Freitags war ich dann nur noch mit einer Mitbewohnerin, Piri, zu Hause und der Abend war eher ruhig und diente zur Erholung der Woche.

Samstag, also gestern, stand dann ein erstes Couchsurfing Treffen auf dem Plan. Wir Hamburger CS’ler nahmen gleich mal eine ganze Bar in St- Pauli unter beschlag. Die „Szene“ hat hier ein paar andere Ausmaße als in Jena. Nicht desto trotz dieselben netten Menschen und Gespräche (impulsive Menschen kennen keine Grenzen …) und viele „Surfer“ waren auch dort.

Zufälligerweise unterhielt ich mich mit einem Griechen auf Jobsuche in Mitteleuropa, der in der kommenden Woche ein Vorstellungsgespräch bei einer Jenenser Firma hat. Der Kreis schließt sich.

Irgendwann später am Abend traf ich mich noch mit Johannes, ebenfalls Praktikant in der Stiftung, und wir ließen den Abend feucht fröhlich auf dem Hamburger Berg (das ist das Bar- und Kneipenviertel parallel zur Reeperbahn) ausklingen.

Etwas komisch war, dass man zwar in den Spätis direkt auf der Reeperbahn keine Glasflaschen mehr ab 20 Uhr verkauft bekam, man aber im Döner-Laden nebenan selbige problemlos bekommt. Ne gute „5,0 Export“ Dose tat es aber auch. Eine gute Sache ist hingegen, dass es öffentlich Pissoirs überall auf der Reeperbahn gibt, und diese auch bitter nötig sind.

Erste am eigenen Leib ausgetestete und für empfehlenswert eingestufte Lokalitäten mit einigermaßen vernünftigen Preisen und guter Musik sind das „Roschinsky`s“ (0,33er Astra für 2,50€) sowie das „Nachtlager“ (0,33er Flensburger für 2,20) beide auf dem Hamburger Berg. Für Unterhaltungen und Wohnzimmeratmosphäre hingegen ist die „Zoe Bar“ in der Clemens-Schlutz-Straße eine sehr gute Wahl (0,33er Astra für 1,80€).

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