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Bloc Party Konzert im Stadtpark, Hamburg

Bloc Party
Die Vorzeichen waren schon nicht so gut, denn die Wettervorhersagen sagten eine hohe Regenwahrscheinlichkeit für den Abend heraus. Trotzdem gut gestärkt, eher mit einem zu vollen Magen, ging es mit der S-Bahn zum Stadtpark – also nur eine Station von Barmbek entfernt.

Am Bahnhof ausgestiegen, hörte man schon die Musik der Vorgruppe aus Dresden. Denn zu meinem erstaunen und spielten „Polarkreis 18“ als Support für „Bloc Party auf“. Nur leider viel zu früh, denn die Anfangszeiten waren in den verschieden Medien sehr unterschiedlich. Gegen 19.30 waren wir dann auch endlich drinnen im „Stadtpark“. Ich hatte mir das Open-Air Gelände viel größer vorgestellt, dafür war es wesentlich atmosphärischer als gedacht und auch der Rasenhügel noch saftig grün.

Die Bühne war eine, wie bei Festivals gewohnte, Stahlrohrkonstruktion auf einem Grashügel. Davor eine kleinere Fläche, welche mit einem Wellenbrecher von der ansteigenden Festivalwiese abgetrennt war – das Moshpit sozusagen.
Polarkreis 18
Das kleine Areal, vielleicht Platz bietend für 2000-3000 Zuschauer, war halbkreisförmig umgeben von hohen Gewächsbäumen. Vor diesen standen vereinzelt Getränkestände. Die Preise waren schon recht hoch, doch es gab zu meiner Überraschung 0,5er Almdudler für faire 2,50€ – dieses Angebot musste natürlich gleich in Anspruch genommen werden.

Wir konnten noch den letzten paar Stücke von „Polarkreis 18“ lauschen, inklusive dem Hit „Allein Allein“, ehe es nach einer kurzen Umbauphase mit „Bloc Party“ los ging.Wir entschieden uns vor dem Wellenbrecher zu gehen, also zu hüpfen und zu tanzen. Die Zuschauermenge war noch überschaubar, da das Konzert sichtbar nicht ausverkauft war wie im Februar in den „Docks“.
Bloc Party
Immer wieder nieselte bzw. regnete es kurz, was aber nicht allzu schlimm war, da man so nicht allzu sehr in schwitzen kam und es sich eine sehr stimmige Atmosphäre durch das sich in den Tropfen spiegelnde Licht entwickelte.
Bloc Party
Leider war die Lautstärke bzw. der Gesaamtsound nicht richtig auf die Umgebung abgestimmt, das heißt teilweise zu leise und zu kraftlos. Des Weiteren konnten „Bloc Party“ nicht ihre fantastische Lightshow auffahren, da es zu weiten Teilen des Konzertes noch sehr hell war.

Somit war das Konzert im Enddefekt leider nur Durchschnitt und ich hatte mir, auch von der Location, etwas mehr erwartet. Besser ist es „Bloc Party“ bei Nacht oder in einer Halle zu sehen. Nun können „Limp Bizkit“ aber am kommenden Dienstag wieder alles gut machen…

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