Dockville Festival, Samstag

Frittenbude
Der Samstag also. Es wurde spät. Ziemlich spät. Frittenbude waren der helle Wahnsinn. Die restlich Bands sahen keinen Stich gegen den bayrische Basslaster!

Element of Crime, für mich eine Gruppe Rentner, die ihre melancholischen Songs runterspielen. Daheim vielleicht ganz nett, mir auf einem Festival aber viel zu langweilig. Deswegen wurde die Zeit auch gleich wieder genutzt, um sich bei Lidl mit Bier zu versorgen. Nach der Wanderung schaute ich mir kurz Bonaparte an, die ganz in Ordnung waren, um aber pünktlich zu Whitest Boy Alive vor der Hauptbühne zu stehen. Von den Berlinern hätte ich mir auch mehr erwartet. Es war alles zu gleich. Na gut egal, denn schließlich sollte ja noch der Headliner kommen: MGMT. Mit ihrem exklusiven Deutschlandkonzert rockten sie zwar die vorderen Massen, aber mal abgesehen von ihren Hits, kam die Stimmung nicht allzu weit nach hinten. Das war für mich aber auch nicht mehr sonderlich schlimm, denn ich wusste ja, dass man sich auf Frittenbude verlassen kann. Audiolith Künstler lassen einen nie im Stich. Vom ersten Beat des Soundchecks bis zum letzten Bass ihrer Interpretation des Egotronic Evergreens „Raven gegen Deutschland“ war die Hallenbühne am Beben.

Von oben bis unten nass geschwitzt und sehr glücklich verließ ich die Halle und traf davor Martin, mein Mitbewohner, der mich gleich auf den Zeltplatz zu Kumpels einlud. Pfeffirunden um Pfeffirunden ließen die Zeit wie im Flug vergehen, eigentlich wollte ich noch ein Daft Punk DJ Set sehen, doch ich entschied mich die lange Heimreise anzutreten. Mit Madlene am Telefon war auch die Wanderung zum S-Bahnhof kein allzu großes Problem. Blöd nur, dass meine Akku leertelefoniert wurde und somit das Gespräch mittendrin nicht mehr weiterzuführen war. Um 4.30 Uhr landete ich dann in meinem Bett.

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