Kopenhagen

Schon den zweiten Abend verbringen wir nun in der dänischen Hauptstadt – und damit auch unseren letzten. Wieder kocht unser Host, Martin, für uns und die Mitbewohner ein großartiges Abendessen. So haben wir schließlich auch heute die Kälte im Körper abgestreift, doch die Beine sind noch immer schwer. Kilometer für Kilometer haben wir auch heute wieder das dänische Kopfsteinpflaster mit unseren Tritten malträtiert.

Nach einer relativ ereignislosen Zugfahrt, nur die Grenzbeamten rissen uns zweimal gegen 3 und 7 Uhr aus unseren Träumen, kamen wir am Mittwochmittag im sonnigen Kopenhagen an. Nach kurzer Studie des örtlichen Nahverkehrssystems fanden wir schnell zum Haus, in welchem wir nun schon die zweite Nacht verbringen. Noch am ersten Tag hakten wir die Altstadt, Nyhavn, Christianshavn und die Freistadt Christiania auf unserem imaginären Plan ab. Heute waren dann die zwei königlichen Stadtschlösser, das Kastell und die berühmte Meerjungfrau dran. Nach unserer obligatorischen Tour tingelten wir mit Martin noch durch ein paar Bars und Cafés, ehe wir am Ende mit einem der besten Eise (ist das die Mehrzahl von Eis) aus der „Ismageriet“ belohnt wurden.

Also, an alle Kopenhagenreisende: Mit dem Metrobus 33 ab Rathausplatz in Richtung Ørestad fahren, an der Haltestelle „Kanadavej“ aussteigen, in Fahrtrichtung noch rund 100m abwärts gehen und schon steht man vor der kleinen, mintgrünen Eisdiele im 60er Jahre Design. Vom Feinsten!

Ansonsten entspricht Kopenhagen dem „Klischee“: teuer, überall Hotdogstände und alles fast schon zu sauber und durchgestylt.

PS: Studieren in Dänemark ist ein Traum. Statt Studiengebühren bekommen(!) alle dänischen Studierenden rund 800€ pro Monat und das führ sieben(!) Jahre. Kein Wunder also, dass sich unser Host mit fünf Kumpels ein Einfamilienhaus mieten kann…

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