Springe zum Inhalt →

Monat: Januar 2012

Skifahren in Georgiens Wintersport-Hauptstadt: Bakuriani


Lina und Auste (in „Barbieflage“) auf der Suche nach Tee – morgens halb Acht in Bakuriani

Die Beine noch müde aufgrund der Abschiedsfeier unseres Mitbewohners Filip macht sich die Hälfte meiner Wohngemeinschaft auf in die Berge. Das Ziel ist klar, die weiße Pracht in Bakuriani (bei Borjomi, da wo das bekannte Mineralwasser herkommt) soll aufgesucht werden. Für lächerliche 2 Lari geht es mit einer besseren Elektritschka in die vier Stunden entfernte Wasserstadt. Anfangs sind die Abteile noch überfüllt, doch spätestens hinter Gori leert sich die Bahn zusehens. Auch die Babuschkas (und Deduschkas!) stellen nach und nach den Verkauf von Süßigkeiten, relgiösen Kalendern und Luftballons ein. In Borjoni angekommen sind wir dann die Allerletzten in unserm Waggon. Es ist mittlerweile schon später Abend und wir machen uns auf die Suche nach einer Unterkunft.

Laissez-faire im Kaukasus


Zurück zum und in den Alltag, zurück nach Georgien. Als „Auslandskorrespondent“ im zeitlich begrenzten georgischen Exil wurde mir die Ehre zuteil eine neue Serie in Jenas führender Hochschulzeitung, dem alterwürdigen Akrützel, zu beginnen: „Akrützel-Redakteure im Ausland“. Für regelmäßige Blogleserinnen und –leser wird es nicht viel Neues geben. Trotzdem dürfte es sich auch deshalb lohnen ihn zu lesen, da ich im Artikel meinen bisherigen Aufenthalt noch einmal in kompakter und nicht ganz bierernster Form zusammenfasse.

Fünfter Akt: Die Rückreise

Nicht nur mein sich dem Ende zuneigendes Visum, vor allem mein Studium „zu Hause“ in Tbilissi erinnert mich daran den Rückweg anzutreten. Nahezu eine Woche vor dem Ablaufen der 15 Tage hatte ich mir bereits das Zugticket von Teheran nach Van gekauft – erste Klasse im 4er Abteil für umgerechnet 17€. Leider versäumte ich es, auch die sehr gute Komplettverpflegung für einen Apfel und ein Ei dazuzubuchen. Bis Donnerstag musste ich aus dem Land kommen, sodass ich mich am Mittwochmorgen in den Reisebus in die iranische Hauptstadt setze und Meysam, „Goodbye and see you soon!“, sagte.