Laissez-faire im Kaukasus


Zurück zum und in den Alltag, zurück nach Georgien. Als „Auslandskorrespondent“ im zeitlich begrenzten georgischen Exil wurde mir die Ehre zuteil eine neue Serie in Jenas führender Hochschulzeitung, dem alterwürdigen Akrützel, zu beginnen: „Akrützel-Redakteure im Ausland“. Für regelmäßige Blogleserinnen und –leser wird es nicht viel Neues geben. Trotzdem dürfte es sich auch deshalb lohnen ihn zu lesen, da ich im Artikel meinen bisherigen Aufenthalt noch einmal in kompakter und nicht ganz bierernster Form zusammenfasse.

Jeden Tag gibt es schon am Morgen einen kleinen Nervenkitzel. Denn anders als in Jena muss ich bei meinem Auslandsjahr in Tbilissi mit dem Bus zur Uni fahren. Nicht nur, dass dieser regelmäßig aufgrund der zu transportierenden Menschenmassen zu zerbersten droht, auch der Fahrplan ist sehr rudimentär gehalten. Tbilissi, den Jenaer Fußballfans vermutlich vor allem durch die bittere Europapokal-Finalniederlage 1981 gegen den FC Dynamo eben aus diesem Ort bekannt, ist die Hauptstadt der ehemaligen Sowjetrepublik Georgien. Wo trotz der Nähe zu Russland lieber georgisch gesprochen wird und man den großen Nachbar schon aus Prinzip hasst. Trotzdem und glücklicherweise für mich ist Russisch immer noch. Hier weiterlesen…

aus Akrützel Nr. 304, S.15, erschienen am 19.01.2012

PS: Für alle Jenenser und Jenaer noch ein Veranstaltungstipp: Ab kommenden Dienstag, 31. Januar, wird leider nur für wenige Tage im Foyer der Aula im UHG die Fotoausstellung zur Kaukasischen Feldforschung zu sehen sein – inklusiver vieler Fotos von mir.



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