Bolnissi

Bolnisi
Die Bolnissier Sioni-Kirche (links)

Aus der in der Mittagshitze stehenden Stadt geht es hinaus. Bolnissi heißt das Tagesziel, Marschrutka das Fortbewegungsmittel. Bolnissi wurde vor zwei Jahrhunderten einmal von deutschen Siedlern gegründet. Zu sehen ist davon logischerweise nicht mehr allzu viel, die deutschen Spuren waren auch nicht das Ziel der Reise. Denn in einem Ortsteil der niederkartlischen Kleinstadt steht die älteste erhaltene Kirche Georgiens und sogar ganz Kaukasiens.

Die Bolnissier Sioni-Kirche, nach der auch der örtliche in der obersten georgischen Fußballliga spielende Club benannt ist, beherbergt obendrein das älteste erhaltene Zeugnis georgischer Schriftzeichen. Nach der Besichtigung dieser Kirche – dazu sei gesagt, dass (überspitzt formuliert) nahezu alle Sehenswürdigkeiten in Georgien Kirchen sind – ging es, natürlich, zu einer weiteren Kirche auf einem Hügel in der Umgebung: Zughrughascheni.

Bolnisi
Zughrughascheni

Und wie das in Georgien immer so ist, kam natürlich einer der zwei dort lebenden jungen Priester in einem Taxi vorbei und ersparte uns damit gleich den kurzen Aufstieg. Oben angekommen spendiert er uns einen Becher Eiswasser, trotz oder obwohl wir doch gar nicht ins schwitzen kamen. Zurück in die große Stadt ging es dann per pedes, Taxi und zu guter Letzt mit der guten alten Marschrutka.

Bolnisi
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Bolnisi
Bolnisi
Bolnisi
Bolnisi
Bolnisi



Ein Kommentar

  1. Helga Bruder  hat geschrieben

    Sehr schön!

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