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Monat: September 2011

Auf dem Weg nach Abastumani

Gori
Die zweite Seminarwoche findet auf einem Observatorium in der Nähe von Abastumani statt, welches im Südwesten des Landes nicht allzu weit von der türkischen Grenze liegt. Untergebracht sind wir wieder in einem modernisierten Uni-eigenen Hotel. Auf der Fahrt hierher machten wir unter anderem Halt in Stalins Geburtsstadt Gori und dem Kurort Borjomi, der für sein Heilwasser weltbekannt ist (welches aber für den Seltersgewöhnten Mitteleuropäer wie abgestanden schmeckt…). Am gestrigen Sonntag führte uns ein Ausflug zum 80 Kilometer entfernte Hühledorf Wardsia. Dort wurden im 12. Jahrhundert 3.000 Wohnungen für bis zu 50.000 Menschen in den Fels gehauen, inklusive Kirche und Versorgungseinrichtungen. Erst ein Erdrutsch nach einem Beben machte das Raum- und Gangssystem sichtbar. Und nun Fotos!

Auswärtsspiel: Georgien gegen Lettland

Georgien gegen Lettland
Die Plakate zur Spielankündigung hingen in der ganzen Stadt, die wenigen Informationen mit lateinischen Buchstaben reichten aus um das Wichtigste zu wissen: Freitag, 2. September, EM-Qualifikationsspiel Georgien gegen Lettland. Für Georgien bestand noch die theoretische Chance im Rennen um die ersten beiden Plätze zu bleiben, das Spiel war also durchaus brisant.

Nein, nein das ist nicht der Kommunismus – oder doch?

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Die Hitze ist erdrückend in der Stadt, der Abend noch ohne Plan. Was liegt näher als gemeinsam in ein Freibad zu gehen. Hilfreich ist, dass einer der zahlreich mitgeführten Reiseführer uns eine solche Freizeitanlage benennen kann. Uhrzeit ausgemacht, getroffen und los geht’s: Eine wackere Sommerschülerin sowie vier Sommerschüler machen sich auf.