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Liberec

Nachtrag: Als ich das Internetcafe verlasse, faellt mir ein Schild auf, auf dem steht: jedes Buch 20 KCZ. Cool, deutsche Buecher, lesen tue ich zwar nicht so gerne, aber um die Zeit totzuschlagen bestimmt ganz gut. Neben eher uninteressanten Buechern (u.a. Homo Faber, Elementartheorie, das Kunstmuseum in Dresden oder den Mathematikgrundkenntnissen) entschied ich mich dann fuer ein Taschenbuch mit dem interesanten Titel „Aufruhr“ von Hans Woerner. Dazu spaeter mehr.

Also wie erwaehnt wollte ich nach Hause laufen. Machte ich auch. Aber irgendwie kam ich, ich dachte eigentlich mein Orientierungssinn waere sehr gut, nach einer Viertelstunde am Startpunkt wieder an. Keine Ahnung warum, denn eigentlich hatte ich im Gefuehl immer nur in eine Richtung gelaufen zu sein. Naja mit blieb zwar immer noch der Bus, jetzt packte mich aber der Ehrgeiz und meine Ego wollte es auch so. Zweiter Versuch. Grobe Richtung Studentenwohnheim, was zum Glueck auf nem Berg lag und so von weiter weg gesehen werden konnte. Komischerweise kam ich genau auf der anderen Seite des Tals an. Naja immerhin hatte ich jetzt mein Ziel immer vor Augen und erreichte es auch trotz des Umweges…

Zum Glueck kaufte ich mir dieses Buch, denn ich hatte es durchgelesen (und muss sagen, dass es zwar abgesehen von der Zeitbedingten Einstellung gegenueber Schwarzen (geschrieben 1943, und es ging um einen Aufstand von Schwarzen in einem Oelfeld in Afrika) ein sehr gut zu lesendes und spanendes Buch war) und es war Punkt 17 Uhr – perfekt die Zeit ueberbrueckt. Mal sehen wann ich das naechste mal wieder nen Buch lese …

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