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Auswärtsspiel: SC Verl gegen Rot-Weiss-Erfurt

Auf geht’s nach Verl! Hä, Verl? Genau, nachdem wir am Anfang des Monats schon den Prachttempel zu Wolfsburg besichtigt hatten, stoßen wir heute in noch höhrer Gefilde vor. Denn es geht nach Verl, einem Städtchen inmittem dem Städtedreieck der Extraklase: Paderborn – Bielefeld – Güterloh. Ich kannte die Stadt, bzw. den Verein nur aus guten alten Bundesliga Manager Zeiten, sodass es mich schon leicht verwunderte das der Club wieder im „normalen“ Fussball angekommen ist. Aber immerhin sollte uns ein stressfreier Tag bevorstehen, denn wir wurden dankenswerterweise von Cedric chauffiert.

Naja, also nach Neudietendorf mussten wir noch selber kommen, wurden dort ab eingesackt. Wie immer mit Eierbrot und Bierchen. Highlight der Wartzeit auf unseren Fahrer war ein Zitat an der Wand einer Bushaltestelle im feinstem Oxford-Englisch: „Rot-Weiss-Erfurt – Macht in the World“. Gut das von selbiger Haltestelle die Busse auch zur ausgewiesenen Regelschule fuhren .. Zur Recht!

Die Hinfahrt führte uns durch die Hessische Provinz (randweise auch durch die thüringische sowie die von NRW) im direkten Weg nach Verl. Halt wurde nur zum Pinkeln sowie zum Mittagessen gemacht. im letzteren Fall „fiehlen“ wir im örtlichen Edeka ein und versorgten uns mit Brotstangen sowie Wurstspezialitäten aller Art und Getier. Zum ersten Fall sei noch folgendes erzählt: Wir fuhren auf der Autobahn und überholten die drei Erfurter Fanbusse. Kurz darauf furhen wir auf einen Parkplatz um unsere Notdurft zu verrichten. Markus meinte daraufhin zum Spass, dass dies genau die Parkplätze wären, wo auch immer „so Fanbusse“ halt machen. Ja, und so kam es dann auch. Die „(positiv) Bekloppten“ wurden direkt ausgeschüttet. Eine Herrscharr an (z.T. stark alkoholisierten) Fans eroberte den Parkplatz. Für „normale“ (also, welche die nicht Fussball schauen!) Menschen ein sicher beängstigender Anblick, für uns eher amüsant…

In Verl dann angekommen, mussten wir natürlich Bilder vom Orteingangsschild und dem Ort ansich machen. Wir stellten das Auto neben nen Bolzplatz ab. Nuz wenig später raste ein Transporter (mit Bielefelder Kennzeichen) quer über den Rasen, am Steuer ein RWE Anhänger mit Bier in der Hand und wild huppend. Seine 2 Mitfahrer machten auch kräftig Alarm. Wir prostenten uns gegenseitig zu und dachten uns nix näher dabei. Aber die Polizei, die dass gabnze mitgesehen hatte und die Herren erstmal um Ausweise etc. bat. Sehr lustig die ganze Angelegenheit.

Am „Stadion“, respektive Sportplatz, angekommen war es dann quasi wie eine Heimspiel. Eigentlich nur Erfurter. Dem entsprechend war auch die Stimmung im Stadion (geschätzte 1000 Zuschauer, davon ein Drittel aus Erfurt). Die Ultras konnten hatten nicht viel Probleme die Stimmung zu bestimmen und wussten mit neuen Transparenten gefühlte alle 5 Minuten zu überzeugen (Sehr schön auch das Solidarität-Transparent zu den Vorfällen im Schalkespiel!). Spiel war auf durchschnittlichen Niveau und der Sieg geht in Ordnung, wenn auch mit etwas Glück. Aber das war ja nach dem Spiel eh egal.

Auf der Rückfahrt wurden wir dann in Gotha ausgesetzt, wo wir dummerweise noch ewig (45 min.) auf unseren Anschlusszug warten mussten. Im ganzen aber noch ertragbar, wenn ich mir mehr Schlaf in der Vornacht gewünscht hätte. Leider „musste“ ich aber feiern, da meine WG-Mitbewohnerin ihren Geburstag feierte. Egal, als Student muss man da durch! Das wird’s dann eigentlich auch mit Fussballfahrten für’s Jahr gewesen sein. Denk ich mal, aber man weiss ja nie …

Bilder folgen!

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