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Arbeits- und Ereignisreiche Tage

Am Montag war dann offizieller Start der Studienreise „Dialouges with Neighbours“. Neben sechs Teilnehmern aus Deutschland und Polen stießen noch die Teilnehmer aus dem bei der Tschernobyl-Katastrophe am meisten betroffenen Ländern Belarus und der Ukraine hinzu. Der multilaterale Dialog griff dieses Thema bei den Workshops zu Projektmanagement, Journalismus sowie Fotografie immer wieder auf. Der Spaß kam aber auch nicht zu kurz, denn immerhin bot das Tagungshotel mit einem Nachtclub und dem nahen Fluss reichliche Möglichkeiten zur abendlichen und nächtlichen Bespaßung. Am Mittwoch konnten wir dann das erste Mal die ukrainische Kultur intensiv kennen lernen: beim Pokalspiel im Tschernigower Stadion zwischen zwei Zweitligamannschaften. Das Spielniveau war auf zwar her auf Durchschnittsniveau, allerdings bot das Publikum allerbeste Unterhaltung. Junge Ukrainerinnen die den Raum zwischen Bande und Tribüne grazil als Catwalk nutzten, ganz junge Ukrainer die lieber die vielen Süßigkeiten- und Fressbuden nutzten als einen Blick aufs Spielfeld zu werfen sowie halbstarke und halbnackte Fangrüppchen in allen Ecken der Stadions. Viele gute Motive also. Erwähnenswerte wäre noch die abschließende Choreographie einer Fangruppe, als man mit dem Abschluß eine „hansaeske“ Rauchbombe zündete und dazu ein Plakat mit der Aufschrift „Geld für die Wahlen und nicht für den Fussball [frei übersetzt]“ hochgehalten wurde.

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